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Tagebücher 

Tour-Tagebuch

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23.08.2008 - Hole-in-One Openair, Anderlingen

Geschrieben am 05.09.2008 von Henne

Hole-In-One Openair in Anderlingen. Scheißwetter, also so richtiges Scheißwetter. Regen, Regen, Regen. Eine LKW-Bühne, ein großes Fallschrim Zelt und ein paar Pavillions. Tolles Gelände für ein kleines Festival mit uns, Stereomono, Kurz vorm Furz und Gentle Flavour. Aber erstmal ankommen und n Kaffee zum aufwärmen, dazu lecker Kuchen. Trotz Scheißwetter ist Schubi nur mit kurzer Hose ausgerüstet...laut Kalender ist schließlich Sommer und das muss man dann auch durchziehen. Nach dem Soundcheck, erstmal die Essensgutscheine an der Pommesbude einlösen. Currywurst sollte es sein. Keine Krakauer als Curry, soviel war klar. Also die Alternative: Brat als Curry Spezial. Ja scheiße, es gab auch Brat als Curry ohne Spezial. Das wusste ich erst nachdem Schubi dieses Gericht bestellt hatte. Also erstmal nachlesen was "Spezial" bedeutet....Bratcurry mit Zwiebeln und Majo. Leider zu spät, die Pommesbudenfachangestellte war bereits dabei ca ein halbes Kilo Majo auf die sauren Zwiebeln über der Wurst zu verteilen. Ein merkwürdiges Gericht, nicht nach meinem Geschmack . Also Leute, erst lesen, dann bestellen. Pünktlich zum Spielbeginn hörte dann auch endlich der Regen auf. Viele lachende Gesichter im Publikum, wir kannten keinen, uns kannte keiner aber viele hörten zu. So ist es auch mal schön. Insgesamt ein toller Auftritt bei einem lustigen kleinen Festival.

01.08.2008 - Beachparty, Abbendorf

Geschrieben am 05.09.2008 von Henne

Ein Pool, ein Strand, eine Pavillionstage. Genau das richtige Umfeld für uns. Also Sachen packen, kurze Anreise und dann auch schon in Front-Pool-Position aufbauen. Eine nette kleine Ecke wurde da für uns ausgesucht. Danach erstmal 2 Stunden auf den Soundcheck warten, weil der Tonmensch wichtigeres zu tun hatte als unsere Anlage in Gang zu bringen. Dann Soundcheck und auch schon los. Ein schöner lustiger Auftritt mit tanzenden Leuten. Wir hatten unseren Spaß vor einem lustigen Publikum und haben es auch irgendwie geschafft gegen die Hauptbühne anzuspielen, die seeehr laut war. Ein sandiger Auftritt nach unserem Geschmack mit Mullersand-Shirt-Girlande. Gerne wieder.

18.07.2008 - Marx, Hamburg

Geschrieben am 05.09.2008 von Henne

Foto: Franziska Hutter
Heute mal getrennte Anreise. Da Schubi noch anderweitig mit Anlagen-Aufbauten beschäftigt ist und Hamburg wohnortmäßig sowieso zwischen uns liegt, reisen wir nicht zusammen an. Schubi allein im leeren Bulli und ich zusammen mit 2 Gallmusikanten im total vollgepackten Auto. Total vollgepackt heißt, man bekommt die hälfte der Instrumente nicht mit, hat keinen Platz im Fußraum und noch einen Barhocker auf dem Schoß der einem die Sicht versperrt. Dann also erstmal ab nach Hamburg, ins Marx, ein kleiner Club der Markthalle. Außer uns heute noch auf der Bühne: Personenaufzug und Gallmucke. Schöne Kombination, allein wegen der 3 lustigen Bandnamen zusammen auf einem Plakat. Aber jetzt erstmal Stau. Eine Stunde zu spät gekommen, aber nicht die letzten. Personenaufzug fehlen noch komplett. Irgendwann sind dann alle da und der Soundcheck geht los. Jetzt wissen wir auch, dass sich Bahnoberleitungen auf Tonabnehmer von E-Bass und E-Gitarre auswirken können, was für den einen oder anderen unangenehme und sehr laute Nebengeräusche zur Folge hat. Wir haben diese Probleme zum Glück nicht. Nach kurzem problemlosen Soundcheck gibt’s Essen im Bahnhof und dann geht’s auch schon los. Schöner, kurzer Auftritt mit wenigen Kreativen Ansagen aber sehr freundlichem Publikum, welches teilweise extra wegen uns angereist war. Hinterher noch ein paar CD´s per Offline-Bestellformular verkauft, bzw von Row-People-Timo verkaufen lassen, weil der es einfach besser kann. Personenaufzug haben ordentlich laut abgerockt und auch Gallmucke waren grandios wie immer. Hinterher dann noch eine ausgiebige Aftershowparty auf dem Kiez bis früh in den Morgen. Ein paar Fotos findet ihr auf www.row-people.de

Nachtrag von Schubi: Huch, was hab ich denn da gefunden... Das ganze komplette Konzert im Internet: www.ligx.de/de/hamburg/markthalle-marx/events/2008/7/18/3-bands-1-abend/559

05.07.2008 - CD-Release-Party

Geschrieben am 05.09.2008 von Henne

Foto: Kim Huthmann
Ein großes Fest für Mullersand. Die erste schön-gepresste CD kommt mit einer Auflage von 1000 Stück auf den Markt.

Das ganze musste gefeiert werden. Und zwar in unserem Proberaum-Vorraum. 2 Tage vorher fingen wir an auf- und umzuräumen. Die Bühne mit Instrumenten wurde aufgebaut, die Technik verkabelt, die Wände dekoriert, Zelte aufgestellt und Bier getrunken. Irgendwann haben wir dann mal in unsere Palette voll brandneuer CD´s reingehört und der Super-GAU war da. Das erste Lied nur halb drauf und bei allen anderen der Index versetzt. Wir waren also im Besitz von 1000 Glasuntersetzern. Zu mehr waren die Dinger nicht zu gebrauchen. 1 Kasten Bier und eine Flasche Vodka später waren wir uns einig die CD-Release-Party mit Gutschein-CD´s stattfinden zu lassen. Am Auftrittstag dann erstmal Soundchecken und noch ein bisschen proben. Nicht nur wir, sondern auch der Chor, der extra für diesen Abend engagiert wurde. Abends kamen dann ca. 70 Freunde, Verwandte, Belkannte und Fans um mit uns zu feiern. Ein tolles Konzert mit Chor, Toiletten-Liveschaltung und viel Spaß. Die Aftershowparty ging bis in die Morgenstunden mit Staubsaugertanz und Vogelhochzeit. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle die dieses Album möglich gemacht haben. Timo als Technikchef, Rabea als Cover-Künstlerin und Pascal als Fotomän!

18.03.2008 - Klosterfest in Bernburg

Geschrieben am 05.09.2008 von Henne



Bernburg, wo ist das denn überhaupt? Inzwischen wissen wir es. In Sachsen, da wo man Sachsen-Krone trinkt. Also mittags schon Sachen in Schubis niegelnagelneuen Tour-Transporter einladen. Dann kurz Zwischenstopp beim T-Shirt-Macher und die neuen Mullersand-Shirts bestellen. Dann ab auf die Autobahn. Der Navi führt uns. Macht er gut. Zwar brennt zwischenzeitlich der Mittelstreifen der Autobahn, aber das regelt die Feuerwehr, so dass wir ohne Verzögerungen in Bernburg ankommen. Da erstmal tanken. Denkste. Die fehlkonstruierteste Tankstelle der Welt wartet dort nämlich auf uns. Nachdem uns nach 15 Minuten immer wieder der Tankplatz vor der Nase weggeschnappt wird, ohne dass wir irgendwas dagegen tun können, geben wir unser Tankvorhaben erstmal auf. Beim Kloster angekommen, bekommen wir erstmal einen persönlichen "Jungen für alles" an die Hand, der uns rumführt. Bis zum Auftritt sind noch einige Stunden Zeit. Also erstmal ein, zwei Sachsenkrone und andere Bands angucken. Außer uns spielen heute noch 2 Bands die wir kennen. DanHiob Experiment kennen wir vom New-Sensation Finale und die Schröders kennen wir vom CD-rauf-und-runter-hören in unserer Jugend. Ich zumindest. Irgendwann ist es dann soweit und unser Soundcheck steht an. Der Mischer macht n guten Job und kurze Zeit später stehen wir dann schon richtig auf der Bühne. Der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt und das Publikum gut drauf. Außerdem ist die Location sehr cool, ein alter Klosterinnenhof. Der Auftritt macht Spaß und geht sehr schnell vorbei. Hinterher schnell abbauen und Platz machen für die Schröders. Die sind nach uns dran. Aber bevor die Schröders loslegen, machen wir im Backstage noch ein sehr lustiges Interview mit Burger von den Schröders. Dann Dan-Hiob-Experiment und Feuerwerk angucken und zum Schluss noch ein grandioses Schröders-Konzert. Schubi rockt dann noch als Gast Gitarrist der Schröders zu Frau-Schmidt und Sachsenkrone geleitet uns durch die Nacht. Hinterher werden wir dann ins Hotel geleitet. Jeder ein einzelnes Doppelzimmer. Das ist doch mal was. Sind wir nicht gewohnt, aber gewöhnen wir uns gerne dran. Erstmal die Minibar leertrinken und dann Gute Nacht.

Guten Morgen. Die Nacht war kurz. Der Frühstücks-Kakao der eigens für uns im Hotel zubereitet wurde macht uns in Kombination mit Brötchen und Frühstücksei wieder fit für die Heimfahrt. Nur die Gläser für den O-Saft sind mit 0,1cl definitiv zu klein. Wer will schon mit seinem Sachsen-Krone-Brand ca. 10 Mal zum Buffet rennen um das Glas aufzufüllen? Die Heimfahrt ging dann problemlos und ohne Stau über die Bühne. Ach war dat schön.
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